Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland



 

Notizen: Wikipedia 2018:
Gimmeldingen, das als Winzerdorf seit 1935 den Namenszusatz „an der Weinstraße“ trug, wurde 1969 als Ortsteil in die 3 km südlich gelegene kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) eingemeindet. Heute zählt es gut 2500 Einwohner.
Geschichte:
Im Mittelalter lag südöstlich in der Niederung des Mußbachs das kleine Dorf Lobloch, das 1751 in Gimmeldingen aufging und inzwischen so eng mit dem Hauptort verschmolzen ist, dass eine optische Trennung nicht mehr möglich ist. 1860 erhielt die Gemeinde Gimmeldingen durch das Königreich Bayern den amtlichen Doppelnamen Gimmeldingen-Lobloch, was am 27. November 1952 wieder rückgängig gemacht wurde. Der Name des ehemaligen Dorfes Lobloch ist nur noch in den Namen der Loblocher Straße, des Loblocher Schlössels und eines lokalen Weinfestes (siehe Abschnitt Feste) enthalten.
Bereits 1472 ist in Gimmeldingen eine religiöse Winzerbruderschaft zu Ehren Unserer Lieben Frau urkundlich belegt. Sie wurde am 10. Januar 1472 vom Speyerer Generalvikar Peter vom Stein kanonisch anerkannt sowie mit Ablässen für ihre Mitglieder ausgestattet.
Gimmeldingen wuchs schon im 19. Jahrhundert mit dem östlichen Nachbarort Mußbach zusammen und besaß mit ihm eine auf 500 m gemeinsame Straße, welche eine ungewöhnliche Grenze bildete: Die Häuser auf der Nordseite gehörten als „Mußbacher Straße“ zu Gimmeldingen, die auf der Südseite als „Gimmeldinger Straße“ zu Mußbach. Die Straßenfläche lag vollständig auf der Gemarkung Mußbachs, das die Straße auch zu unterhalten hatte. Seit der zeitgleichen Eingemeindung beider Orte nach Neustadt heißt die gemeinsame Ader einheitlich „Kurpfalzstraße“, die unsichtbaren Gemarkungsgrenzen existieren allerdings weiterhin.
Gimmeldingen gehörte zunächst dem Landkreis Neustadt an der Weinstraße an. Dieser wurde am 7. Juni 1969 im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform aufgelöst und in den neuen Kreis Bad Dürkheim eingegliedert. Unter den Gemeinden, die dabei an die kreisfreie Stadt Neustadt abgetreten und in diese eingemeindet wurden, befand sich auch Gimmeldingen.

Geographische Breite: 49.37576961880171, Geographische Länge: 8.153786308428948


Geburt

Treffer 1 bis 9 von 9

   Nachname, Taufnamen    Geburt    Personen-Kennung 
1 Lingenfelder, Friedrich Wilhelm  24 Jun 1750Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104297
2 Lingenfelder, Johann Jacob  12 Okt 1788Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104301
3 Lingenfelder, Johann Thomas  15 Jul 1766Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104294
4 Lingenfelder, Johann Wilhelm  6 Nov 1787Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104299
5 Lingenfelder, Johann Wilhelm  Feb 1793Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104293
6 Lingenfelder, Johannes  19 Nov 1797Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104302
7 Lingenfelder, Karl Theodor  12 Jul 1837Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104304
8 Lingenfelder, Martin  13 Dez 1806Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104303
9 Lingenfelder, Philipp Friedrich  26 Okt 1773Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland I104298

Verheiratet

Treffer 1 bis 2 von 2

   Familie    Verheiratet    Familien-Kennung 
1 Lingenfelder / Arndorf  2 Nov 1830Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland F32670
2 Lingenfelder / Wiedemann  17 Mai 1785Gimmeldingen, Kreis Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland F32668