Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland



 

Notizen: Wikipedia 2018:
Hockenheim (kurpfälzisch: Hoggene) ist eine Stadt im nordwestlichen Baden-Württemberg etwa 20 km südlich von Mannheim. Sie ist eine der sechs größten Städte des Rhein-Neckar-Kreises und gehört zum Mittelbereich Schwetzingen im Bereich des Oberzentrums Mannheim. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar (bis 20. Mai 2003 Region Unterer Neckar und bis 31. Dezember 2005 Region Rhein-Neckar-Odenwald).
Seit dem 1. Januar 2001 ist Hockenheim eine Große Kreisstadt. Die Stadt Hockenheim ist mit den Nachbargemeinden Altlußheim, Neulußheim und Reilingen eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.
Die Stadt ist durch die Motorsport-Rennstrecke Hockenheimring überregional bekannt.
Geschichte:
Ein 1984 in Hockenheim ergrabener Ziegelofen, in dem sich gestempelte Ziegel der 71 n. Chr. bis 92. n. Chr. in Mainz stationierten römischen legio XIV Gemina Martia Victrix befanden, weist auf eine Besiedlung in dieser Zeit hin.
Hockenheim wurde im Jahr 769 im Lorscher Codex im Rahmen einer Schenkungsurkunde als Ochinheim erwähnt. Dort wurde der Ort dann in späteren Aufzeichnungen auch als Hochinheim, Hochkinheim und Hochenheim bezeichnet. Hockenheims Name wechselte in amtlichen Dokumenten, Urkunden und Landkarten der nachfolgenden Jahrhunderte noch oft seine Gestalt: Hocgenheim, Hokkinheim, Hokenheim, Hockenaw Heidelberger amps, Hochekein, Hogckna, Hockenau, Hockenaw, Hoggena und sogar Ockena. 1238 wurde der Name Hockenheim erstmals erwähnt.
Im Mittelalter gehörte Hockenheim zusammen mit Reilingen zum Herrschaftsbezirk der Burg Wersau. Wohl zusammen mit der Schenkung der Königswälder Lußhardt und Schwetzinger Hardt im 11. Jahrhundert gelangten die Burg und die Orte an den Bischof von Speyer, der zur Verwaltung ein Ministerialengeschlecht einsetzte. Die Schenken von Wersau verkauften das Lehen an die Pfalzgrafen bei Rhein, was 1286 durch den Speyerer Bischof Friedrich von Bolanden bestätigt wurde. Die Pfalzgrafen verpfändeten die Herrschaft in der Folgezeit an verschiedenen Adelsfamilien. Bei der pfälzischen Landesteilung 1410 fiel Hockenheim an Pfalz-Mosbach und gelangte später an Pfalz-Veldenz. 1460 löste der Speyerer Bischof das Pfand nochmals ein, musste aber bereits nach der Schlacht bei Seckenheim zwei Jahre später Hockenheim an die Kurpfalz abtreten, die den Ort in die Kirchheimer Zent integrierte.
Im 17. Jahrhundert wurde Hockenheim im Dreißigjährigen Krieg 1644 und im Holländischen Krieg 1674 durch französische Truppen schwer verwüstet. Die Franzosen brachten auch den Tabak ins Land. Zuvor war vor allem der Hopfenanbau in der Gegend vertreten.
Im Jahr 1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst und die Gemeinde kam zu Baden und wurde dem Amt Schwetzingen zugeordnet.
Der Tabakanbau in der Gegend führte im 19. Jahrhundert zum Aufbau der Zigarrenindustrie ab 1860. Die Gemeinde wuchs weiter, so dass sie schließlich mit Wirkung vom 22. Juli 1895 durch Großherzog Friedrich I. von Baden die Stadtrechte erhielt. Anfang des 20. Jahrhunderts verdrängte der Spargelanbau den Hopfen.
Nach Auflösung des Amtsbezirks Schwetzingen kam die junge Stadt 1924 zum Bezirksamt Mannheim, aus dem 1938 der Landkreis Mannheim hervorging. Am 29. Mai 1932 wurde der Hockenheimring mit einem Rennen eröffnet.
Politisch war seit der Reichsgründung 1871 meist das Zentrum die stärkste Partei, das sich in Hockenheim während der Weimarer Republik in ein von Arbeitern bevorzugtes Zentrum I und ein bürgerliches Zentrum II spaltete. Ab 1930 hatten die Nationalsozialisten die Mehrheit und bei der Reichstagswahl März 1933 erhielt die NSDAP 47,1 Prozent der Stimmen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Niedergang der Zigarrenindustrie eingeläutet. Inzwischen war die Stadt aber durch den Hockenheimring bekannt geworden. Im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Mannheim aufgelöst und die Stadt Hockenheim dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet.
Im Jahre 1991 war Hockenheim Gastgeber der 11. baden-württembergischen Landesgartenschau.

Geographische Breite: 49.319552, Geographische Länge: 8.5498581


Geburt

Treffer 1 bis 6 von 6

   Nachname, Taufnamen    Geburt    Personen-Kennung 
1 Engelhorn, Hans Georg  um 1635Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175298
2 Engelhorn, Johann Jacob  14 Mrz 1671Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175297
3 Engelhorn, Johann Jacob  4 Mai 1714Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175269
4 Gamber, Joseph  6 Apr 1810Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I190995
5 Sohn, Elisabetha  8 Jan 1818Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I104537
6 Zahn, Johann Jacob  1783Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I178699

Getauft

Treffer 1 bis 1 von 1

   Nachname, Taufnamen    Getauft    Personen-Kennung 
1 Birckenmaier, Maria Susanna Magdalena  20 Jun 1790Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I190994

Gestorben

Treffer 1 bis 3 von 3

   Nachname, Taufnamen    Gestorben    Personen-Kennung 
1 Engelhorn, Hans Georg  11 Feb 1698Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175298
2 Engelhorn, Johann Jacob  3 Jul 1720Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175297
3 Ochs, Maria Elisabeth  geschätzt 1751Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175296

Beruf

Treffer 1 bis 2 von 2

   Nachname, Taufnamen    Beruf    Personen-Kennung 
1 Engelhorn, Hans Georg  Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175298
2 Engelhorn, Johann Jacob  Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland I175297

Verheiratet

Treffer 1 bis 2 von 2

   Familie    Verheiratet    Familien-Kennung 
1 Gamber / Birckenmaier  28 Mai 1811Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland F63926
2 Sohn / Hirth  28 Mrz 1816Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland F32738