Täbingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland



 


Notizen: Wikipedia 2020:
Täbingen ist ein Stadtteil von Rosenfeld im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland). Der Ort liegt südlich von Rosenfeld.
Geschichte:
Täbingen wird erstmals im Jahr 793 genannt. Durch den Ort ging im Spätmittelalter die Grenze zwischen der Grafschaft Hohenberg und dem württembergischen Amt Rosenfeld. Im hohenbergischen Teil, dem Unterdorf, stand die Burg der Ortsherren: Ritter von Täbingen (13. Jahrhundert), Herren von Sinkingen (14. Jahrhundert), ab 1524 die Herren von Ehingen und ab 1549 die Herren von Laibenberg. Das Oberdorf war im Besitz der Klöster St. Gallen und St. Georgen. Um 1500 hatte Württemberg im ganzen Ort seine Landeshoheit durchgesetzt. Der Ort zählte danach zum Oberamt Rosenfeld.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort nahezu komplett entvölkert und anschließend mit Bewohnern der Nachbarorte sowie mit Österreichern und Schweizern neu besiedelt. Das Adelsgut wurde 1671 an die Bauernfamilie Sämann (später Seemann) verkauft. Vogt Martin Sämann (1622–1700) galt als reichster „Bauernkönig“ Württembergs. Die Familie erbaute sich im frühen 18. Jahrhundert mehrere neue Höfe. Das alte Schlossgebäude verfiel und lässt sich heute nicht mehr lokalisieren.
Die Kirche in Täbingen geht auf die Hofkapelle des Täbinger Meierhofes zurück, die kirchlich zur Pfarrei in Gößlingen zählte. Der Ort wurde zur Reformationszeit evangelisch und wurde danach lange Zeit vom Pfarrer in Leidringen betreut. 1738 wurde Täbingen zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Die Kirche wurde 1834 erneuert, wobei Teile der alten Kapelle im Turmsockel erhalten blieben. 1838 wurde ein Rat- und Schulhaus erbaut.
1808 kam der Ort zum Oberamt Rottweil, 1938 zum heutigen Zollernalbkreis. Im Vorfeld der Gemeindereform in Baden-Württemberg votierten Bürgerschaft und Gemeinderat mehrheitlich für einen Anschluss an Schömberg, allerdings war Täbingen von der Landesregierung bereits zum Raum Rosenfeld geplant worden, so dass am 1. Januar 1975 die Eingemeindung nach Rosenfeld erfolgte.

OpenStreetMap

Ort : Geographische Breite: 48.2410574, Geographische Länge: 8.7232518


Geburt

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   Nachname, Taufnamen    Geburt    Personen-Kennung 
1 Sämann, Johann Leonhard  geschätzt 1723Täbingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland I217539
2 Sämann, Ursula  23 Feb 1753Täbingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland I217538

Gestorben

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   Nachname, Taufnamen    Gestorben    Personen-Kennung 
1 Sämann, Agnes  9 Nov 1831Täbingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland I217540
2 Sämann, Johann Leonhard  8 Mai 1757Täbingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland I217539

Verheiratet

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   Familie    Verheiratet    Familien-Kennung 
1 Göhring / Sämann  10 Mai 1774Täbingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland F73331
2 Sämann / Sämann  17 Okt 1731Täbingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland F73332