Heringen, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland



 


Notizen: Wikipedia 2018:
Heringen (Werra) ist eine Kleinstadt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Osthessen, Deutschland, direkt an der Landesgrenze zu Thüringen gelegen. Die nächstgrößeren Städte sind im Westen Bad Hersfeld (28 km), im Nordosten Eisenach (30 km) und im Norden Kassel (80 km).
Geschichte:
Das erste Mal wird der Ort Heringen im Jahre 1153 urkundlich erwähnt. Das Kloster Fulda belehnte um das Jahr 1170 den adligen Heinrich von Heringen mit dem Ort. Das Gericht Heringen umfasste im frühen 15. Jahrhundert das heutige Stadtgebiet, den Ort Harnrode (heute zu Philippsthal) und die heute thüringischen Orte Vitzeroda, Gasteroda und Abteroda. Diese drei Orte gehören heute zur Stadt Berka/Werra. Im Jahre 1432 verkaufte Margarethe von Heringen das Gericht an die Landgrafen von Hessen. Damit gehörte Heringen zur Landgrafschaft Hessen und wurde dem Amt Friedewald angegliedert. Allein Harnrode und die Wüstung Geiderstad kamen zur hersfeldischen Vogtei Kreuzberg, die Obrigkeit über den Ort lag aber beim Amt Friedewald. Das Marktrecht wurde dem Ort Heringen im Jahr 1526 verliehen.
Während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) war Heringen Hauptort des Kantons Heringen und Sitz des Friedensgerichts.
1893 wurde an der Werra erstmals Kali nachgewiesen. 1894 wurde eine Tiefbohrung angesetzt, die in 470 Meter Tiefe ein zwei bis drei Meter mächtiges Kaliflöz fand. Etwa 60 bis 70 Meter tiefer wurde ein zweites noch mächtigeres Flöz nachgewiesen. Mit dem Bau des Kaliwerks Wintershall (heute K+S AG), das mit der Förderung im Jahre 1903 begann, bekam der Ort die ersten industriellen Arbeitsplätze. Später wurden noch die Kalibergwerke Neu-Heringen und Herfa-Neurode gebaut. Während der letzten Kriegsjahre des Zweiten Weltkriegs wurden in den Stollen des Heringer Bergwerkes die Bibliothek des Reichspatentamts und der Wehrgeologenstellen versteckt. Die letztgenannte Bibliothek ist heute Teil der „US Geological Survey Library“ und ist dort als „Heringen Collection“ gekennzeichnet. In Herfa-Neurode wurde 1972 die erste und größte untertägige Sondermülldeponie der Welt eingerichtet; sie wird bis heute von K+S betrieben.
Das Bergwerk ist heute das größte Kaliabbaugebiet der Welt und hat etwa die Abbaufläche des Großraumes Münchens. Das entspricht einer Fläche von ca. 312 km².
Heringen bekam am 8. März 1977 von der Hessischen Landesregierung die Stadtrechte verliehen.

OpenStreetMap

Ort : Geographische Breite: 50.8877214, Geographische Länge: 10.0080728


Geburt

Treffer 1 bis 3 von 3

   Nachname, Taufnamen    Geburt    Personen-Kennung 
1 Conrad, Anna Margarethe - wife of  1657Heringen, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland I242141
2 Conrad, Hans Jacob  1 Feb 1653Heringen, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland I242140
3 Conrad, Johannes  26 Dez 1680Heringen, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland I242138

Gestorben

Treffer 1 bis 3 von 3

   Nachname, Taufnamen    Gestorben    Personen-Kennung 
1 Conrad, Anna Margarethe - wife of  8 Mrz 1734Heringen, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland I242141
2 Conrad, Hans Jacob  1 Feb 1732Heringen, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland I242140
3 Lotz, Anna Friederike Luise  20 Aug 1756Heringen, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland I176496