Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland



 


Notizen: Wikipedia 2020:
Neidlingen ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar).
Geschichte:
Der Ortsname geht auf den Personennamen Nidilo zurück, die Siedlung wurde um 400 von den Alamannen begründet. Früher als die Mehrzahl der übrigen Kreisgemeinden taucht Neidlingen als Nitlinga in der schriftlichen Überlieferung auf: Im Jahre 797 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde des Lorscher Codex erwähnt. Die hohe Obrigkeit wechselte mehrmals, 1564 wurde den damaligen Besitzern, den Herren von Freyberg vom Kaiser die hohe Gerichtsbarkeit verliehen, damit hatte Neidlingen die volle Reichsunmittelbarkeit erreicht. 1596 fiel Neidlingen durch Erbschaft endgültig an Württemberg. Aus der reichsunmittelbaren Herrschaft wurde nunmehr ein besonderes württembergisches Amt, die Vogtei Neidlingen. Neben dem Amt Kirchheim führte sie bis ins 19. Jahrhundert ihr eigenes Leben.
Das Lindachtal wurde bereits sehr früh besiedelt, dies zeigen Funde aus der Jungsteinzeit. Auf dem Butzenberg, der auch Lichtenstein genannt wird, wird eine Befestigung aus der Hügelgräberbronzezeit vermutet, auf dem Erkenberg eine aus der Hallstattzeit; zudem wurde in der Heimensteinhöhle eine kleine keltische Statuette gefunden. Die Straße durch das Tal stammt aus römischer Zeit.
Zwei Wasserburgen aus dem 13. Jahrhundert lagen im Ort, sind aber längst abgegangen. Nachdem die jüngere 1517 zerstört wurde, entstand wenige Meter nördlich bis 1536 ein vierflügeliges Wasserschloss (auf der Zeichnung von Andreas Kieser gut zu erkennen).
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde am 20. April 1945 durch feindliche Jagdbomber beschossen, bei dem ein Gebäude in Brand geriet und zwei Einwohner getötet wurden. Am 21. April versuchte die deutsche Wehrmacht auf der Straßenkreuzung Hepsisau-Neidlingen die Amerikaner am Aufstieg zur Alb zu hindern, die um 11:00 jedoch mit Panzer einfuhren, womit der Krieg in Neidlingen zu Ende ging. Zwischen 1972 und 1991 fanden Flurbereinigungen statt.

OpenStreetMap

Ort : Geographische Breite: 48.5809893, Geographische Länge: 9.5644140


Geburt

Treffer 1 bis 12 von 12

   Nachname, Taufnamen    Geburt    Personen-Kennung 
1 Döffinger, Joseph  9 Mrz 1789Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I121848
2 Häussler, Genophea  20 Sep 1654Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I219372
3 Häussler, Hans  11 Jun 1613Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I219373
4 Häussler, Jerg  um 1585Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I219377
5 Reinöl, Johann Conrad  1594Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I219406
6 Veyhel, Barbara  1579Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I219401
7 Veyhel, Jacob  um 1553Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I219402
8 Walz, Christina Magdalene  6 Aug 1792Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I4966
9 Walz, Johann Jacob  28 Jan 1715Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I229033
10 Walz, Johann Jacob  15 Mrz 1779Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I229027
11 Walz, Johannes  Jan 1751Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I229029
12 Walz, Johannes  21 Feb 1788Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I3125

Gestorben

Treffer 1 bis 1 von 1

   Nachname, Taufnamen    Gestorben    Personen-Kennung 
1 Häussler, Jerg  16 Nov 1641Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland I219377

Verheiratet

Treffer 1 bis 2 von 2

   Familie    Verheiratet    Familien-Kennung 
1 Häussler / Schaub  5 Mai 1612Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland F74216
2 Häussler / Schölpius  16 Nov 1641Neidlingen, Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, Deutschland F74214